Marcella und Silke Down Under

Unser Auslandssemester an der ANU Canberra

New Zealand I Montag, 4 August 2008

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Schande auf mein Haupt, ich weiß, dass ich total faul war, aber Urlaub ist Urlaub und da sollte man mehr relaxen. Von daher versuche ich nun alle Erlebnisse die ich bis jetzt gemacht habe, zu veröffentlichen. Und dies natürlich mit vielen Bilder, denn das ist es doch was euch interessiert, oder? ;)

Als meine Schwester mit Familie kam, habe wir schon einiges unternommen, und vor allem Dinge die Lilly Spaß gemacht haben. So sind wir in eine Schafshow gegangen. Lilly war total begeistert von den zottligen Tieren. Es es ziemlich faszinierend wieviele unterschiedliche Arten es gibt und für welche Zwecke die Schafe dann auch verwendet werden. Lilly durfte später auch noch Lämmchen füttern.

Am darauffolgenden Tag sind wir zu Rainbow Springs gefahren. Eine Forellenfarm mit Kiwinoktarium. Das war natürlich auch sehr spannend für die Kleine.

Und dann kam das große Erlebnis schlecht hin. Nicole , Georg, Lilly und ich haben uns einen Campervan für 4 Tage und 3 Nächte gemietet um ein wenig den Norden zu erkunden. Der Campervan war wirklich sehr nett und super sauber. Mit Dusche und Toilette. Schließlich haben wir uns auf den Weg nach Coromandel gemacht. Leider hatte ich die A..-Karte gezogen und musste auf den billigen Sitzen im hinteren Bereich sitzen. Die waren nicht nur unbequem, sondern man hatte auch eine bescheiden Sicht nach vorne. Somit wurde mir in den kurvigen Gebieten ziemlich übel. Gegen Abend sind wir dann endlich in Hahei angekommen. Dann mussten wir noch unser Nachtlager aufbauen und das kann dauern. Lilly sah auch nicht so gegeistert aus, als sie auf ihr Bett warten musste. Aus dem Wohnbereich wurde dann das Schlaflager für Georg, Nicole und Lilly, während ich über dem Führerhaus schlief. Am nächsten morgen hatte wir alle Schmerzen denn auf 3cm Matratzen schläft es sich nicht so gut. Der Tag war super schön. Die Sonne schien und wir haben draußen gefrühstückt mit Blick auf das Meer. Danach sind wir zum Hotwater Beach gefahren. Wenn Ebbe ist, kann man dort mit einem Spaten ein Loch in den Sand graben. Dann füllt sich dieses mit heißem Wasser. Es ist wirklich kochen heiß. Danach haben wir unseren Weg nach Coromandeltown fortgesetzt. Dies führte uns über einer 30km lange, ungeteerte Straße durch den Regenwald. Zwei Autos haben gerade so nebeneinander gepasst. Ein Abenteuer kann ich euch sagen. Leider konnten wir unser Ziel nicht erreichen, da die Straße dorthin wegen einem Unfall gesperrt war und man nicht wusste wie lange noch. Somit sind wir weiter nach Auckland gefahren. Auch hier haben wir den Campingplatz am Abend erreicht und auch hier mussten wir erst einmal unser Lager aufschlagen. Uns, bzw. Georg ist dann noch ein kleines Missgeschick passiert und er hat das Fenster aus der Halterung gedrückt. Da es dunkel war, war es nun besonders schwer dieses wieder richtig einzusetzen. Als wir am nächsten morgen erwacht sind, wären wir beinahe an Vergasung gestorben, denn der ganze Van hat so nach Schwefel gestunken, als wären wir in Rotorua direkt neben einer heißer Quellen. Wir konnten uns einfach nicht erklären, woher der Gestank kam, aber er war unerträglich. Und es kam von heut auf morgen. Meiner Schwester ihr Armband, das an der selben Stelle wie am Abend zuvor lag, ist total angelaufen und sieht jetzt goldfarben aus. Wir haben uns so schnell wie möglich fertig gemacht um dem Gestank zu entfliehen. Wir sind mit dem Bus nach Auckland City gefahren, haben uns den Skytower angesehen und die Aussicht genossen. Eigentlich hätten wir den Campervan noch für diese Nacht gehabt, aber wir haben uns entschlossen frühzeitig zurück nach Rotorua zu fahren. Denn eine weitere Nacht in diesem Gestank wäre die Hölle gewesen. Am Abend haben wir den Bus zurück zum Campingplatz genommen. Da wir nicht sicher waren welche Nummer wir nehmen sollten, haben wir einen Busfahrer gefragt,der uns die Nummer unseres Buses gesagt hat. Wir mussten allerdings noch 20Minuten warten. Von daher haben wir uns an der Bushaltestelle hingesetzt. Eigentlich hätte der Bus schon längst da sein sollen. Georg hat mal auf die Nummer des hintersten geschaut. Als er wieder kam, sagte er das es nicht unsere Nummer ist. Darauf meinte ich, dass er doch mal bitte auf die Nummer des Buses direkt vor uns schauen soll. Und siehe da, wir haben schon 5 Minuten vor unserem Bus gesessen ohne es zu bemerken. Der Fahrer wollte auch schon gerade abfahren. Also sind wir eingestiegen und ich habe ihm unsere Bushaltestelle genannt und bezahlt. Nach einiger Zeit, als keine Fahrgäste mehr im Bus waren, hat uns der Busfahrer gefragt :“ Wisst ihr wo ihr aussteigen müsst? Das ist eigentlich das Ende der Fahrt und ich müsste umdrehen.“ Daraufhin habe ich ihm unsere Straße genannt. Zum Glück war er so nett und hat uns noch an unsere Bushaltestelle gebracht, und das obwohl er schon längst zurückfahren müsste. Er hat einfach im Busdisplay, Sorry, out of service, angezeigt. Das würde wahrscheinlich in Deutschland niemandem passieren.

Als wir nur in die Nähe unseres Wohnmobils kamen, haben wir schon den Gestank gerochen. Aber es half nichts, wir mussten diesen noch 3Stunden bis Rotorua aushalten. Gegen 10Uhr sind wir dann schließlich bei meinem Onkel angekommen. Am nächsten morgen habe wir die Besitzer des Vans angerufen und sie konnten sich auch nicht erklären wie der Gestank zustande kommt, sie haben uns aber zum Glück den einen Tag, den wir dadurch verloren haben, ersetzt.

 

Mein….. Donnerstag, 19 Juni 2008

Gespeichert unter: Blogroll — Marcella @ 2:19:51

Also mir geht es richtig gut hier in New Zealand. Es ist richtig entspannend mal nichts zu tun zu haben. Gestern war ich mit meinem Onkel in Tauranga. Er ist auf die Arbeit und ich habe mir die Stadt angesehen, die wunderschön am Bay of Plenty liegt. Die Sonne hat geschienen und ich habe die Meeresbrise genossen. Dort habe ich mir auch die Tauranga Art Gallery angesehen, in der eine Ausstellung über Edward Bullmore war. Er ist ein Künstler aus New Zealand. Ich habe noch keine Arbeiten von ihm gesehen, aber sie waren wirklich gut.

Danach sind wir zurück nach Rotorua wo ich noch ein bissel durch die Stadt gebummelt bin.

Meine Leseecke und mein Blick vom Frühstückstisch

Mein Whirlpool

Mein Blick auf den See

Mein Boot

Mein Haus

Naja, jetzt mal Spaß bei Seite, ist das nicht traumhaft schön hier. Da kann man doch nur entspannen, oder nicht? Am Sonntag um 22.30Uhr landet endlich meine Schwester.

 

Die letzten Tage……New Zealand beginnt Dienstag, 17 Juni 2008

Gespeichert unter: Blogroll — Marcella @ 6:39:27

Nachdem wir unsere Endpräsentation ohne Probleme hinter uns gebracht haben, konnten Silke und ich die restliche Zeit genießen und ein wenig auf Touri in Canberra machen.

Wir haben uns das Museum angesehen, wobei hier das Gebäude interessanter als der Rest war.

Die Gallerie und das Museum in der Innenstadt.

Andrew ist mit uns zum Black Mountain Tower gefahren und von dort hatten wir einen super Blick über Canberra. Es war nur super kalt und windig, von daher sind wir nur einmal eine Runde gegangen und haben ein paar Fotos geschossen.

Den letzten Tag haben wir uns das National Museum angesehen.

Das War Memorial  aus der Ferne und das Old Parliament House.

Noch ein paar Bilder von der Universität.  Union Court

Skulptureworkshop Bibliothek Rückseite der Artschool

Danach mussten wir unser Gepäck packen und hatten ein ganz komisches Gefühl als wir den letzten Abend vor dem Fernseher verbracht hatten.

Somit ist Australien vorbei und ich kann sagen, dass es wirklich gut war und wir eine gute Zeit hatten. Mit Höhen und Tiefen, aber ich habe viele Erfahrungen gemacht und viel gelernt. Silke ist nun in Adelaide. In Knapp 10Tagen kommt ihr Bruder und sie reisen zusammen noch ein wenig durch das Land.

Am nächsten morgen hat mich das Taxi um 4.30Uhr abgeholt. Wir hatten nie ein großes Känguru um Canberra herum gesehen, aber an diesem Morgen habe ich ein großes gesehen, so als es ob es mir auf Wiedersehen sagen wollte. Ich hatte große Bedenken, dass ich ohne Probleme einchecken konnte, da ich Übergewicht hatte und zwei Handgepäckstücke die alleine 10kg gewogen haben. Beim Schalter habe ich dann gespannt auf die Gewichtsanzeige geschaut…22.9kg. Zum Glück hat die nette Dame nichts gesagt und nur einen Heavy-Zettel an meinen Koffer gehängt und dann ging es ab nach Auckland. Nun musste ich nur noch durch den Sicherheitsbereich, mit wie schon gesagt zwei Handgepäckstücken. Aber alles hat wunderbar geklappt. Ich bin dann über Sydney nach Auckland geflogen. Um nach New Zealand zu kommen, musste ich noch eine Karte ausfülle, ob ich Lebensmittel, Holz oder ähnliches ins Land einführe. Darunter war auch Koralle, da ich mit Koralle in meinen Schmuckstücken gearbeitet habe, hatte ich ganz schön Muffesausen als ich durch die Kontrolle gegangen bin, weil ich es natürlich nicht angegeben habe. Aber ich habe es geschafft und bin gut in New Zealand angekommen. Am Sonntag wird dann meine Schwester mit ihrer Familie kommen und zwei Wochen später kommt Christian und wir werden bestimmt eine gute Zeit zusammen haben.

 

Melbourne Samstag, 7 Juni 2008

Gespeichert unter: Blogroll — Marcella @ 5:34:45

Unseren letzten Tag haben wir in der Stadt verbracht.

Wir sind zuerst durch Carltons Garden ins Museum gegangen und hatten viel Spaß gehabt. Es war ein sehr schönes Museum mit vielen aktiven Möglichkeiten. In dem Museum haben sie einen Regenwald angelegt.

Es waren sogar lebende Beispiele in der Tierabteilung dabei. Dort hatten wir den meisten Spaß gehabt. Silke hat sich die Ameisenkolonie mal aus nächster Nähe angesehen.

Auch Kakalaken in einer Puppenküche wurden sehr anschaulich dargestellt. Und sie waren echt.

Zwei ganz bissige und gefährliche Arten.

Danach sind wir noch ein wenig durch die Stadt gebummelt, haben uns Chinatown , den Federal Square , die Flinders Street Station , die Skyline angesehen.

Zu meiner Freude haben wir dann auch noch Bubble Tea gefunden. Ein Getränk mit verschiedenen Teegeschmacksrichtungen, mit Milch oder ohne und Bubbles, komische kleine gummiartige Kugeln, die man mittrinkt. Einfach sehr lecker. Nach all der Rennerei waren wir auch ganz schön platt.

Am 20.5. ging es dann schon wieder nach Canberra.

 

Melbourne Freitag, 6 Juni 2008

Gespeichert unter: Blogroll — Marcella @ 2:26:39

Unsere letzte gemeinsame Reise in Australien haben Silke und ich nach Melbourne gemacht.
Am 17.5. sind wir zur Mittagszeit in der verregneten Hauptstadt von Victoria angekommen.
Nachdem wir in unserem Hotel in der Little Collins Street eingecheckt haben, haben wir die Gallerien in der Stadt besucht. Wir waren in E.G. Metal, Funaki, Makers Mark, Studio Igot and Pieces of Eight. Es war wirklich sehr spannend australische Künstler zu sehen. Abends haben wir uns dann eine leckere Pizza gegönnt und sind in einem Chinesischen Supermarkt um dort verschiedenste Süßigkeiten auszuprobieren. Das waren richtige Köstlichkeiten ;)

Den nächsten Tag haben wir viele Stunden im Bus verbracht, denn wir sind die Great Ocean Road abgefahren. Und das war wirklich unbeschreiblich schön. Zum Glück hat das Wetter mitgespielt und es hat nicht geregnet. Es war nur stellenweise sehr windig und kühl, aber der lange Tag hat sich wirklich gelohnt.
Zuerst haben wir uns die London Bridge angesehen, die vor längerer Zeit noch zwei Bögen hatte, aber eine Familie ist verbotener Weise auf den Bogen gestiegen und hat es diesen so zum Einstürzen gebracht.

Danach haben wir am Port Campbell zu Mittag gegessen und danach ging es zum Loch Ard Gorge.

Dort haben wir auch The Razorback gesehen. Das sind Felsen die durch den Wind und das Wasser geschliffen wurden.

Dann haben wir die 12 Apostel gesehen.

Natürlich haben wir uns auch noch einmal einen Regenwald angesehen. So haben wir einen kleinen Rundgang im Maits Rest Rainforest gemacht.
Im Anschluss daran haben wir auf dem Rückweg Koalas in freier Wildbahn gesehen.

 

Sydney Montag, 19 Mai 2008

Gespeichert unter: Blogroll — Marcella @ 14:19:39

Mein Geburtstagsfrühstück haben wir dann am 22.4. im Youth Hostel zu uns genommen und sind dann mit der Fähre übergesetzt um den Tarango Zoo zu besuchen. Es waren wirklich alle Tiere vertreten.

Irgendwie haben sich da noch andere  Gattungen unter die Tiere gemischt. Ich habe auch ein neues Lieblingstier, das Shortbeaked Echidna oder zu deutsch der Australischer Kurzschnabeligel. Das Wetter war mal wieder super…Auf der Fähre hatten wir allerdings gute Sicht auf die Harbour Bridge  und das Opera House . Nachmittags sind wir noch ein wenig am Circular Square rumgegangen, zu The Rocks. Als ich wieder in die Jugendherberge kam, wurde ich mit einem Blumenstrauß von Christian überrascht. Abends sind wir dann schick essen gegangen, ins Minus 5. So toll war das leider nicht. Das Essen sah so lecker aus, aber es kam kalt an den Tisch, also haben Sarah und ich es wieder zurückgegeben. Silkes Pizza war okay. Als wir es wieder bekommen haben, war es das selbe Essen und auch nur lau-warm. Da wir aber so Hunger hatten, haben wir es gegessen. Als uns der Kellner gefragt hat, wie es war, haben wir ehrlich geantwortet und dafür unsere Getränke umsonst bekommen.

Danach ging es dann in die Eisbar, ins Minus 5. Da es mein Geburtstag war, habe ich freien Eintritt und freie Cocktails bekommen. Die komplette Einrichtung war aus Eis gemeiselt, sogar die Gläser waren aus Eis. Der komplette Raum ist auf -11Grad runtergekühlt. Deswegen haben wir auch eine dicke Jacke, Handschuhe und Schuhe bekommen. Es war wirklich ganz witzig, aber wir waren nur mit etwa 8Leuten darin, von daher kam keine Stimmung auf. In dem Raum darf man sich auch nur 30Minuten aufhalten. Danach haben wir noch einen Absacker bei unserer Jugendherberge getrunken und dann ging es ab ins Bett.

 

Ayers Rock und Olgas Samstag, 17 Mai 2008

Gespeichert unter: Blogroll — Marcella @ 16:49:00

Morgens um 5Uhr am 20.4. mussten wir dann aufstehen, den Swag zusammenrollen und wir haben unseren Schlafplatz verlassen um den Sonnenaufgang an dem Ayers Rock, bzw. Uluru und den Olgas, oder Kata Tjutas zu sehen . Es war super kalt am morgen und es hat ewig gedauert bis wir dann endlich das Farbspiel gesehen haben. Aber wir waren leider sehr weit entfernt.

Bilder vom Sonnenaufgang vom Ayers Rock im Minutentakt:

Gefrühstückt wurde dann auch gleich am Straßenrand. Wir haben Weet-Bix mit Dosenfrüchten, Milch und Kaffee bekommen. Danach sind wir zu den Olgas gefahren und habe da auch wieder einen kleinen Marsch gemacht. Sarah und Silke sind wieder die kurze Strecke zurück, während ich das längere Stück durch das Tal gewählt habe. Es waren nur etwa 8km, aber in der Hitze kann das ganz schön anstrengend sein. Die kleinen Muggelköpfe sind es aber auf alle Fälle wert gewesen. Sie sind einfach sehr schön. Gegen Mittag ging es zum Ayers Rock Camping Platz wo wir unser Lunch bekommen haben und uns duschen durften. Das war wirklicher Luxus. Im Anschluss daran ging es zum Besucherzentrum um uns die Aboriginal Kultur anzusehen und mehr darüber zu erfahren. Das war aber schon sehr tourimäßig aufgebaut. Der krönende Abschluss kam dann, denn wir sind zum Sonnenuntergang zum Uluru und den Kata Tjutas gefahren, diesmal etwas näher. Auf dem Weg haben wir einen Thorny Devil gezeigt bekommen.  Er war am Straßenrand. Während wir alle das Spektakel genießen konnten, haben unsere Tourführer das Abendsessen gemacht.

Sonnenuntergang Ayers Rock:

Sonnenuntergang Olgas:

Es gab leckeres Hühner-Curry mit Nudeln. Wir haben gut gegessen und uns eigentlich auf den Campingplatz gefreut, aber das wäre auch zu schön gewesen, denn auch diesmal ging es wieder in die Pampa. Dort wo alte Autos stehen. Aber die Stimmung war super. Auf der Busfahrt haben wir schon viele Lieder zum Besten gegeben. Wir haben unser Bier getrunken und uns gut unterhalten. Es war super lustig, nur in mein Swag wollte ich nicht mehr, als Silke im Busch eine Schlange gesehen hat, aber ich war doch schon ziemlich müde. Die Nacht war unheimlich kurz, denn einer aus der Gruppe hatte Geburtstag und daher hat er ungefähr 3mal in der Nacht ein Ständchen gesungen bekommen. Sehr zum Leidtragen der Schlafenden.

 

Mulga Tour zum Ayers Rock, Kings Canyon und den Olgas Dienstag, 13 Mai 2008

Gespeichert unter: Blogroll — Marcella @ 3:09:39

Die Tour ist morgens um sechs losgegangen. Wir waren mit zwei Bussen und Anhängern unterwegs. Dort haben sich alle unsere kleinen Rucksäcke für die 3 Tage, Schlafsäcke und unsere Küchenutensilien. In unserem Bus waren knapp 20 Leute darunter 6 Deutsche, Kanadier, Holländer und ein älteres Ehepaar, das mir wirklich leid tat, denn diese Tour war eindeutig eher für jüngere Leute ausgelegt. Unseren ersten Stop hatten wir auf einer Kamelfarm, danach ging es zum Kings Canyon wo wir eine kleine Wanderung, etwa 4Stunden gemacht haben.  Am Anfang ging es gleich einmal eine halbe Stunde bergauf.    Wir haben auch schoene Echsen gesehen.  Auf unserem Weg sind wir auch im Garten Eden vorbeigekommen.  Es war super schön und abgekühlt haben wir uns in einer kleinen Oase.  Mitten in den Felsen gab es eine Quelle mit schönen Bäumen .

Weitere Bilder vom Kings Canyon:

Danach sind wir  noch einmal auf eine öffentliche Toilette, haben Bier für die nächsten Tage gekauft und dann ging es in die Wildnis, ins Nichts. Dort hat Fiona auch erst einmal unseren Vorderreifen platt gemacht.Wir haben dann unser Lager aufgeschlagen. Einige haben Feuerholz gesucht, andere an der Feldküche  ein leckeres Mahl gekocht. Und das nur mit Taschenlampen. Wir haben uns dann gemütlich um das Feuer gesetzt und unsere Nudeln mit Hackfleischbohnensoße gegessen. Der Reifen wurde auch noch in der Nacht gewechselt. Im Anschluss daran hat uns Skooter, der Führer der anderen Gruppe, eine Einweisung über die Swags gegeben.  Wie wir in denen schlafen und vor allem wie wir die Schlafsäcke am nächsten morgen wieder zusammen rollen. Des Weiteren wurde auch noch eine Toilettenregel aufgestellt. Es wird in den Busch gegangen, aber das Papier wird mit einem Papiertanz ins Feuer geschmissen. Damit auch jeder Bescheid weiß, dass man gerade mal weg war. Gegen elf sind wir dann todmüde in unsere Schlafsäcke     gekrochen und es war schon ein komisches Gefühl unter freiem Himmel zu schlafen. Aber auf eine andere Art war es auch toll. Wir hatten Vollmond und so konnte man auch alles um sich herum sehen. Am Anfang hatte ich erst Atemprobleme, da ich mich viel zu warm angezogen habe, aber danach war alles Bestens.

 

 

Pinnacles Dienstag, 6 Mai 2008

Gespeichert unter: Blogroll — Marcella @ 7:53:28

Am 13.4. haben wir unsere eigene Tour gestartet und haben uns ein Auto gemietet und sind zu den Pinnacles gefahren. Das Wetter war super und die Farben kamen einfach super raus. Es ist wirklich schön und beeindruckend, dass da so eine große Anzahl an “Hinkelsteinen“ steht. Obelix hätte da seine Freude gehabt.
Diesmal kamen wir auch nachmittags zurück und sind noch einmal nach Fremantle gefahren.
Dort haben Sarah und ich noch einmal eine Runde gedreht, Gebäude angesehen und Sarah hat ihr erste Laksa gegessen. Nachdem wir unsere Koffer gepackt haben, sind wir dann auch schon schlafen gegangen, aber halt, da war doch noch ein Problem, wir mussten das Auto bis halb acht am nächsten morgen wieder zurückgebracht haben, und dass obwohl wir doch diesmal ausschlafen konnten, so ein Mist. Silke hat dann noch versucht bei der Autovermietung anzurufen und einen späteren Termin auszumachen, aber leider war da keiner mehr, also mussten wir in den sauren Apfel beißen und auch diesmal früher aufstehen.

 

Margaret River, Weinprobe und Mammoth Cave Dienstag, 6 Mai 2008

Gespeichert unter: Blogroll — Marcella @ 7:05:55

Den nächsten Tag sind wir dann wieder mit der Busgesellschaft in den Süden runter nach Margaret River gefahren. Dort haben wir uns das Weingut Xanadu angesehen und an einer Weinprobe teilgenommen. Weinreben von XanaduDie australischen Weine sind leider nicht so lecker. Danach haben wir uns eine Falkerei mit anschließendem Mittagessen und Vogelshow angesehen, leider war das auch nicht so toll. Dies kann man eindeutig an Silke und Sarah sehen :-) .
Dort gab es auch blutende Baeume.Anschließend sind wir zu einer riesigen Tropfsteinhöhle gefahren. Mammoth Cave ist wunderschön, wir hatten aber leider nicht so viel Zeit darin und die Fotos sind auch nicht so gut geworden. So etwas muss man einfach in Natura sehen bzw. im Gedächtnis behalten.Einganag Mammoth Cave
Unsere Fahrt ging dann weiter zum Leeuwin Leuchtturm. An dieser Stelle, dem Flenders Bay, treffen der Southern Ocean und der Indian Ocean aufeinander und manchmal können dort die gefährlichen Kings Waves, Königswellen, entstehen.
Abends sind wir dann noch etwas in einem Strandrestaurant essen gegangen und haben im Bus noch eine Dokumentation über Australien gesehen und sind schließlich um halb zehn in Perth angekommen.
Auch diesmal sind wir super müde ins Bett gefallen.